Reha
Ein Besuchshund kann Menschen während ihrer Rehabilitation begleiten und für besondere Momente der Nähe und Abwechslung sorgen.
Besuchshunde in der Rehabilitation
Abwechslung schaffen und neue Impulse im Reha-Alltag setzen.
Eine Rehabilitation kann für die betroffenen Menschen eine herausfordernde Zeit sein. Fortschritte entstehen häufig Schritt für Schritt und der Alltag in einer Rehabilitationseinrichtung unterscheidet sich deutlich vom gewohnten Leben zu Hause.
Ein Besuchshund kann in dieser Zeit eine willkommene Abwechslung darstellen. Die Begegnung mit einem Hund bringt einen persönlichen und emotionalen Moment in den oftmals von Therapie und medizinischen Abläufen geprägten Tagesablauf.
Dabei geht es nicht darum, den Hund als Bestandteil einer medizinischen Behandlung einzusetzen. Im Mittelpunkt steht die reine Begegnung zwischen Mensch und Tier.
Statt einer therapeutischen Aufgabe steht für einige Zeit das Miteinander im Vordergrund: Streicheln, Beobachten oder einfach gemeinsam Zeit verbringen.
Möglichkeiten in der Reha
Wie ein Besuchshund den Rehabilitationsprozess begleiten kann.
Persönliche Begegnung
Ein ruhiger Kontakt mit dem Hund ermöglicht einen persönlichen Moment abseits des normalen Reha-Alltags.
Abwechslung
Der Besuch eines Hundes bietet eine angenehme Unterbrechung zwischen verschiedenen Anwendungen und Therapieeinheiten.
Gespräche & Erinnerungen
Hunde können Erinnerungen an das eigene Zuhause oder frühere Haustiere wecken und dadurch Gespräche anregen.
Motivation
Die Vorfreude auf eine besondere Begegnung kann für manche Menschen eine schöne Ergänzung zum Reha-Alltag sein.
Soziale Kontakte
Ein Hund schafft einen natürlichen Gesprächsanlass und fördert den Kontakt zwischen Patientinnen, Patienten und Betreuenden.
Individuell abgestimmt
Dauer, Ort und Art der Begegnung werden an die jeweilige Person und die Vorgaben der Einrichtung angepasst.
Der Mensch steht im Mittelpunkt
Freiwilligkeit, Sicherheit und das Wohlbefinden aller Beteiligten.
Jede Rehabilitation verläuft individuell. Was für einen Menschen angenehm und motivierend ist, kann für einen anderen Menschen völlig anders aussehen. Deshalb wird niemand zu einer Begegnung mit dem Hund gedrängt.
Die Teilnahme erfolgt stets freiwillig und orientiert sich an der jeweiligen Tagesform und den persönlichen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten.
Ebenso werden die Signale des Hundes während des Besuches aufmerksam berücksichtigt. Der Hund benötigt ausreichend Pausen und jederzeit die Möglichkeit, sich zurückzuziehen.
Ein Besuchshundeeinsatz wird immer gemeinsam mit der Reha-Einrichtung geplant. Hygienische und sicherheitsrelevante Vorgaben werden dabei selbstverständlich strikt beachtet.
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