Jugendarbeit
Ein Hund kann Türen öffnen, Vertrauen schaffen und Begegnungen auf eine besondere Weise ermöglichen.
Besuchshunde in der Jugendarbeit
Unterstützung, Orientierung und wertfreie Begegnungen für Jugendliche.
Die Jugendphase ist eine wichtige Zeit voller Veränderungen. Jugendliche entwickeln ihre eigene Persönlichkeit, suchen ihren Platz in der Gesellschaft und müssen gleichzeitig mit vielen unterschiedlichen Anforderungen umgehen.
Die Begegnung mit einem Hund kann in dieser Zeit eine besondere Möglichkeit sein, miteinander in Kontakt zu kommen. Ein Hund bewertet nicht und stellt keine Erwartungen.
Dadurch kann eine Atmosphäre entstehen, in der Gespräche und Begegnungen leichter möglich werden.
Besuchshunde können deshalb auch in Einrichtungen der offenen und stationären Jugendarbeit eine wertvolle Ergänzung sein. Der konkrete Einsatz wird dabei immer auf die jeweilige Einrichtung und die Jugendlichen abgestimmt.
Mögliche Schwerpunkte in der Jugendarbeit
Je nach Einrichtung und Zielgruppe können unterschiedliche Formen der Begegnung entwickelt werden.
Vertrauen aufbauen
Die ruhige und wertfreie Anwesenheit eines Hundes hilft dabei, Barrieren abzubauen.
Kommunikation
Der Hund bietet einen natürlichen Gesprächsanlass zwischen Jugendlichen und Betreuern.
Gemeinschaft
Gemeinsame Aktivitäten rund um das Tier stärken das Miteinander in Gruppen.
Verantwortung
Jugendliche lernen, Bedürfnisse wahrzunehmen und Grenzen eines Lebewesens zu respektieren.
Freiwilligkeit und gegenseitiger Respekt
Eine gelungene Begegnung setzt immer Achtsamkeit auf beiden Seiten voraus.
Gerade in der Arbeit mit Jugendlichen ist es wichtig, dass niemand zur Begegnung mit dem Hund gedrängt wird. Jeder Mensch darf selbst entscheiden, ob und in welchem Umfang er Kontakt aufnehmen möchte.
Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass auch der Hund jederzeit die Möglichkeit hat, sich zurückzuziehen. Seine Signale und Bedürfnisse werden ernst genommen, um eine Begegnung voller Vertrauen zu gewährleisten.
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